Technologie ohne Graben

Trelleborg

Technologie ohne Gräben

Demonstration der grabenlosen Lösungen von TrelleborgDas Freilegen und Austauschen von Abwasserrohren ist eine dreckige, zeitaufwendige und umweltgefährdende Angelegenheit. Trelleborg bietet Lösungen, die den Prozess leichter, günstiger und umweltfreundlicher machen.

Das Sprichwort „aus den Augen, aus dem Sinn“ galt viele Jahre lang für städtische Abwassersysteme. Während die lokalen Verwaltungen Probleme bei der oberirdischen Infrastruktur wie z. B. schlechte Straßen und Brücken sehen konnten, waren Probleme mit verfallenden Abwassersystemen unsichtbar und wurden daher häufig ignoriert. Mit der zunehmenden Bedeutung von Wasserqualität und Wasseraufbereitung hat sich dies in den letzten Jahren verändert. 

Zerfallende Abwasserrohre ziehen zwei große Umweltprobleme nach sich. Zunächst einmal führt das Einsickern von Grundwasser in die Rohre dazu, dass der Wasserdurchfluss zunimmt und die städtischen Aufbereitungsanlagen mehr arbeiten müssen. Bei heftigen Stürmen können diese Anlagen dann häufig den Wasserfluss nicht mehr aufnehmen, ungeklärtes Abwasser gelangt in den Wasserkreislauf und die Wasserverschmutzung nimmt zu. Das zweite Problem ist die Exfiltration, also das Aussickern von Material aus Abwasserrohren in die Grundwasserversorgung, was ebenfalls zu Wasserverschmutzung führt. Dies ist ein riesiges Problem. In den USA beispielsweise geht die Environmental Protection Agency von etwa 600.000 Meilen an Abwasserrohren aus, von denen wiederum 75 Prozent mit einer Kapazität von unter 50 Prozent arbeiten, weil sie in einem schlechten Zustand sind. Deutschland als weiteres Beispiel verfügt über 500.000 Kilometer (etwa 300.000 Meilen) an Abwasserrohren und zusätzlich 1 Million Kilometer an Seitenzuläufen – also Rohre, die von den Hauptabwasserleitungen zu den einzelnen Wohneinheiten führen. 

Solche alten Abwasserrohre zu ersetzen kann sehr teuer sein und sowohl die Umwelt als auch die Wirtschaft vor Ort stark beeinträchtigen. Die grabenlose Technologie von Trelleborg, die ohne Grabungsarbeiten auskommt, bietet daher eine weniger schädliche und insgesamt günstigere Alternative zu einem Komplettaustausch der Rohre. Die Technologie von Trelleborg kann zum Auskleiden von Rohren genutzt werden, versiegelt sie also von innen, und kann von einem Kanalschacht zum anderen installiert werden, sodass keine Straßen aufgerissen werden müssen, keine Luftverschmutzung entsteht und keine Verkehrsstörungen aufkommen.

Durch die Technologie ohne Gräben können die Gesamtkosten deutlich gesenkt werden. Wenn man die Kosten miteinbezieht, die für das Reparieren der Straße über dem Abwassersystem anfallen, kann das Ausgraben und Ersetzen eines Abschnitts von Seitenzuläufen zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar kosten. Wird das Rohr stattdessen ausgekleidet, können zwischen 20 und 50 Prozent der Kosten eingespart werden. Trelleborg hat sich auch der Problematik angenommen, Seitenzuläufe von der Straßenseite aus auszukleiden, damit es nicht länger nötig ist, in die eigentlichen Häuser zu gehen oder Gärten aufzureißen, um Rohre auszuwechseln. 

Trelleborg arbeitet weiterhin an seiner Technologie ohne Gräben, damit diese auf noch mehr Märkten nutzbar wird. Burke merkt an, dass Singapur und Australien beispielsweise Abwasserrohre mit einem geringeren Durchmesser verwenden als die USA. Trelleborg hat für solche Systeme kleinere Installationsausrüstung entwickelt und arbeitet mit Materialien, durch die es möglich sein wird, auch Rohre mit mehrfachen 90-Grad-Kurven und unterschiedlichem Innendurchmesser auszukleiden.


Weitere Informationen unter: www.trelleborg.com/pipe-seals