Ein reifen fur jede jahreszeit

Ein Reifen für jede Jahreszeit

Der Reisanbau ist in der US-Landwirtschaftein Nischengeschäft. Wer damit erfolgreich sein will, braucht die richtigen Reifen für die Landmaschinen.

In Arkansas im Süden der USA bauen die Brüder David und Robert Petter Reis an. Ihr Hof ist seit über 100 Jahren im Familienbesitz. „Reis ist eine sehr nachsichtige Pflanze“, sagt David Petter. „Man gibt etwas Dünger dazu und ein wenig Wasser – und schon kann man dem Reis fast beim Wachsen zusehen.“

Obwohl Reis eines der weltweit am meisten angepflanzten Getreide ist, fristet sein Anbau in den USA ein Nischendasein. Für diese Pflanze sind zudem besonderes Know-how und eine spezielle Ausrüstung erforderlich. Anders als Weizen-, Mais- oder Sojabohnenfelder bleiben Reisfelder fast über die gesamte Wachstumsperiode bis zu zehn Zentimeter unter Wasser. Für Landwirte wie David Petter, der auch Sojabohnen anbaut, ist es daher nicht ganz einfach, die passenden Reifen für seine Maschinen zu finden.

Reisbauern in den USA nutzen zumeist Reifen, die auch beim Zuckerrohranbau eingesetzt werden, der oft in ähnlichen Gebieten und auf ebensolchen Böden erfolgt. David Petter hat aber die Erfahrung gemacht, dass diese „Reis-und- Zuckerrohr-Reifen“ schnell verschleißen und zudem ein raues Fahrgefühl bieten. Hier kam Trelleborg ins Spiel: Gemeinsam mit David Petter und dessen Reifenhändler, der Firma Bobby Henard Tire Service in Brinkley, wurde ein neuer Hybridreifen entwickelt, der ganzjährig unter verschiedensten Bedingungen genutzt werden kann. Der Reifen mit der Bezeichnung TM600 wurde im August 2018 während der Reisernte erstmals getestet. Da es kurz zuvor einen Wolkenbruch gegeben hatte, war der Boden extrem verschlammt, als Petter den Traktor mit den neuen Reifen von Trelleborg auf sein Feld fuhr. 

„Schon nach einer halben Stunde war ich von ihnen überzeugt“, schwärmt er, „denn die Reifen konnten mehr, als ich erwartet hatte – ich hatte 22 Tonnen Reis geerntet, und der Traktor zog mühelos den Anhänger mit dieser Last.“

Die neuen Reifen sind nicht nur wahre Arbeitstiere auf dem Feld, sondern sorgen auch für ein angenehmes Fahren. „Sie sind wirklich das Richtige“, sagt Petter. „Reis- nd Zuckerrohr-Reifen haben nicht nur einen hohen Verschleiß auf Beton oder Asphalt, sie sind auch auf dem Feld nicht wirklich gut. Die Hybridreifen laufen rund. Man fährt einfach auf einen feuchten Acker und kann sich darauf verlassen, dass sie das Gerät durch den Schlamm bringen. Und geht es auf ein trockenes Feld, machen sie ebenfalls das, was sie sollen.“

Der TM600 ist darauf ausgelegt, sich ansammelnden Schlamm wieder abzuwerfen, so dass er nicht wie bei herkömmlichen Reifen haften bleibt. Filme aus den Drohnen, mit denen Petter seine Felder überwacht, zeigen, wie die Reifen den Schlamm dank der abgeschrägten Laufflächen effektiv verlieren. 

Die Hybridreifen von Trelleborg zeigen auch äußerst gute Verschleißeigenschaften, wie Petter festgestellt hat: „Wir haben jetzt einen Reifensatz rund 500 Stunden lang genutzt und dennoch kann man immer noch die Beschriftung auf ihnen erkennen. Inzwischen haben wir die meisten Maschinen auf dem Hof mit Reifen vonTrelleborg ausgestattet. Sieben oder acht Geräte haben wir schon damit bestückt, und diesen Sommer ist ein weiterer Traktor an der Reihe. Sie arbeiten einfach unter allen Bedingungen – auf nassen wie auf trockenen Feldern.“

Petter berichtet, dass Trelleborg ihn nach einem Hinweis des John- Deere-Händlers Greenway Equipment in South Stuttgart (Arkansas) angesprochen hätte: „Trelleborg suchte jemanden, der ein ehrliches Feedback zu seinen Produkten gab. Ich schilderte offen meine Eindrücke. Bislang habe ich aber noch nichts festgestellt, was mir an den Reifen von Trelleborg nicht gefällt.“ 

Trelleborg lud ihn zu einer Besichtigung des Werkes in Spartanburg in South Carolina ein. Eine Reifenfabrik hatte er noch nie zuvor von innen gesehen. Besonders beeindruckte ihn, wie die Reifen vom Typ, den er auf seinem Sprühgerät nutzt, noch warm aus der Formpresse der Fertigungslinie kommen. „Es war sehr interessant zu sehen, welcher Aufwand für die Entwicklung und Herstellung eines Reifens betrieben wird“, sagt er. 

Petter war fest davon überzeugt, dass Trelleborg mit der Neuentwicklung Erfolg haben würde, und bat deshalb seinen Finanzberater, einige Aktien des Unternehmens zu kaufen. Sollte der Erfolg des Unternehmens seinen Erwartungen entsprechen, kann er sich auf eine nette Dividende freuen. „Und wenn nicht, dann habe ich immerhin einen guten Satz Reifen“, lacht er. 




Weitere Informationen finden Sie auf https://www.trelleborg.com/de/wheels


Presseservice: Dieser Artikel ist in acht Sprachen verfügbar. Medien sind herzlich eingeladen, diesen Artikel in ihren eigenen Publikationen zu verwenden. Um diesen Artikel und die Bilder in einer der verfügbaren Sprachen herunterzuladen, öffnen Sie https://bamboo-contentpartner.com/. Wenn Sie Informationen aus dieser Mitteilung weiterverwenden, geben Sie die Kontaktdaten wie folgt an: www.trelleborg.com.