Dichtungsprofile für Balkongeländersystem

Die Welt sicherer machen.

Startups haben oft großartige Ideen.

Diese lassen sich jedoch erheblichleichter umsetzen, wenn ein etabliertes Unternehmen wie Trelleborg mehr als nur die Funktion eines Lieferanten übernimmt.
„Als mir Johan Kohmann, der Eigentümer und Gründer von Smart Rail, sein Konzept vorstellte, war ich beeindruckt“, erinnert sich Peter Somvall, Leiter der Markt-entwicklung bei Trelleborg Industrial Solutions. „Statt ihm nur ein Gummiprofil zu verkaufen, engagierte ich mich stärker in seinem Betrieb und kam mit seinen anderen Lieferanten in Kontakt. Zusammen sorgten wir dafür, die bestmögliche Lösung zu entwickeln.“

Das Smart-Rail-System setzt in puncto Sicherheit völlig neue Maßstäbe für Glasgeländer. Gleichzeitig genügt es höchsten ästhetischen Ansprüchen und erleichtert die Montage und Wartung. Es ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut.

Die Glaspaneele werden wie Lego-Steine ohne Werkzeuge zusammengefügt. Im Vergleich zu anderen Lösungen erlaubt das System erheblich größere Abstände zwischen den Aluminiumschienen. „Die Idee hinter Smart Rail entstand aus der Erkenntnis, dass Balkongeländer aus Glas sicherer werden sollten“, erklärt Kohmann, der 2010 mit diesem Projekt begann, nachdem er in den Ruhestand getreten war. Kohmann war früher als offizieller Gutachter für Maschinen- und Baukonstruktionen tätig. „Mit meinem Hintergrund als Ingenieur war ich davon überzeugt, dass es einen Markt für sicherere Produkte geben müsste, vorausgesetzt, man legt strenge Maßstäbe an und kann beweisen, dass man sie erfüllt.“

Peter Somvall at head quarter


Inzwischen ist das zum Patent angemeldete Smart-Rail-System auf dem Markt. Es besteht aus gehärtetem, teilvorgespanntem Verbundglas, Alu-Schienen, die norwegische Sicherheitsnormen erfüllen, und einem speziellen Dichtprofil von Trelleborg. Das Glasgeländer bietet einzigartige Sicherheit und wurde durch ein unabhängiges Institut auf seine Festigkeit geprüft, wobei es einer Kraft standhalten musste, die dreimal größer war als behördlich vorgeschrieben.

„Dank der Unterstützung von Trelleborg sind wir so weit gekommen“, kommentiert Kohmann. „Wir haben uns gemeinsam zum Ziel gesetzt, ein Spitzenergebnis zu erreichen und auf dem Markt die Besten zu werden. Das Engagement von Trelleborg geht weit über das Produkt hinaus. Das Unternehmen hilft uns bei der Entwicklung unseres Marktes, und ich klaue die Ideen, ganz ohne Kosten!“



Somvall ergänzt: „Als Vertriebsvertreter hat man große Möglichkeiten, einem Kunden bei der Entwicklung seines Betriebs mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Gemeinsam lässt sich so viel mehr erreichen.“ Der erfahrene Silicon-Valley-Unternehmer Mark Robinson hat ebenfalls das enorme Potenzial von Smart Rail erkannt und ist deshalb dort Mitglied des Aufsichtsrats. „Unsere Zusammenarbeit mit Trelleborg ist eine echte Win-Win-Situation“, sagt er. „Trelleborg unterstützt uns bei unserer Vermarktung und verbessert gleichzeitig sein Kundenangebot durch eine Lösung, zu der das Unternehmen ohne die Zusammenarbeit mit uns keinen Zugang hätte.

Der potenzielle Markt für Smart Rail ist riesig, da das System ein Sicherheitsproblem löst und dabei erheblich besser aussieht als andere Geländer. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, brauchen wir die enge Beziehung zu Trelleborg.“ Derzeit würde er ein ergänzendes Produkt für Balkonverglasungen entwickelt, ergänzt Kohmann:„Nach dem gleichen einfachen Lego-Prinzip werden die Glaspaneele direkt auf das Geländer aufgesetzt und dort eingeklinkt.“

fakten


Smart-Rail-System

Das zum Patent angemeldete Smart-Rail-System hat
einen modularen Aufbau. Einzelne Glaspaneele werden wie Lego-Steine zusammengefügt. Die Montage ist deshalb besonders einfach. Außerdem ermöglicht das System größere Glaspartien zwischen den Alu-Schienen.
Verwendet wird gehärtetes und teilvorgespanntes Verbundglas. Trelleborg stellt für Smart Rail kundenspezifische Gummiprofile bereit. Die Lösung wurde von einem unabhängigen Institut auf ihre Festigkeit getestet, wobei eine Kraft von 5,15 kN aufgewandt wurde. Die norwegischen Bestimmungen schreiben nur 1,5 kN vor.

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