Wasserdichte Stadte

Trelleborg

Wasserdichte Städte

Der steigende Meeresspiegel und immer mehr Millionenstädte können sich als schwierige Kombination erweisen, wenn nicht genug Aufmerksamkeit auf die Wasserinfrastruktur gerichtet wird. Glücklicherweise bietet Trelleborg Lösungen für einige der weltweiten Herausforderungen im Bezug auf Wasser.

Man rechnet damit, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 122 Zentimeter ansteigen wird. Wenn man dies mit der wachsenden städtischen Bevölkerung verbindet, besonders in Küstengebieten, sind Millionen von Menschen von Hochwasser bedroht. Tatsächlich geht man davon aus, dass die Anzahl der Menschen, die von diesem Anstieg betroffen sind, sich in weniger als 15 Jahren verdreifachen wird. Die Kosten für Überflutungen in den größten Küstenstädten der Welt sind bereits jetzt immens. Bis zum Jahr 2050 geht man davon aus, dass diese Kosten auf unglaubliche 1 Billion US-Dollar pro Jahr steigen werden. Miami, New York, Shanghai, Bangkok und Mumbai sind nur einige Beispiele für Städte, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind, wenn die Wasserwirtschaft nicht zur Priorität gemacht wird.

Einige lokale Verwaltungen haben erkannt, wie dringend sich etwas an der Situation ändern muss, und ergreifen Maßnahmen, um Überflutungen zu verhindern, wie z. B. durch den Bau von Deichen, Sturmflutbarrieren, Sperrwerken, Schleusen und Dämmen. Venedig, die Stadt der Kanäle, hat große Summen investiert, um zu verhindern, dass es mit steigendem Wasserspiegel nicht für immer untergeht. Gemeinsam mit benachbarten Städten hat sich Venedig für ein ehrgeiziges Sturmflutprogramm entschieden, das MOSE-Projekt. Dabei werden verschiedene Zuläufe mithilfe von 78 mobilen Hochwasserschutzwänden vor Überflutung geschützt. Diese Wände werden aktiviert, wenn die Flut zu sehr steigt; wenn sie nicht verwendet werden, lagern sie in speziellen Gehäusen auf dem Grund der Lagune. Trelleborg war an diesem Projekt in Venedig von Anfang an beteiligt und arbeitete mit dem Designteam an individuellen Dichtungslösungen und verschiedenen Fendersystemen.

Das Unternehmen Trelleborg verfügt über langjährige Erfahrung mit verschiedensten Projekten in der Wasserwirtschaft und seine Lösungen findet man in Sturmflutbarrieren und anderer Infrastruktur weltweit. Ein Beispiel für das Engagement von Trelleborg im weltweiten Hochwasserschutz ist die Sturmflutbarriere in St. Petersburg, ein komplexes Infrastrukturprojekt im Bereich Wasser, das aus einem 25 Kilometer langen Damm, zwei Navigationskanälen und dem längsten Unterwasserstraßentunnel Russlands besteht. Trelleborg wurde eingebunden, um eine Lösung für die Abdichtung der 15 Tunnelsektionen zu entwickeln. Mit den Omega-Dichtungen von Trelleborg, 40 Meter breit und sieben Meter hoch, ist der Tunnel auf 100 Jahre sicher und keine Wartung nötig. Auch in Los Angeles bilden die robusten Omega-Dichtungen einen Teil des Hochwasserschutzes. Die Stadt wollte die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass Wasser in das verstopfte Straßennetz eindringt und so wurden die Dichtungen an das Department of Transportation des Staats Kalifornien geliefert. Länder wie Südkorea oder die Niederlande, die von steigenden Flusspegeln bedroht sind, haben sich ebenfalls an Trelleborg gewandt und verwenden Lösungen wie selbst aktivierende und Formdichtungen für ihre Sturmflutbarrieren und andere Infrastruktur.


Weitere Informationen unter: www.trelleborg.com/engineered-products